Ernährungsmedizin

Ernährungsmedizin ist ein integrales Element ärztlicher Tätigkeit in fast allen Fächern der Medizin, in jedem Alter und in allen Lebensumständen.

Besonders bei der Behandlung von chronischen nicht übertragbaren Krankheiten spielt die Ernährung eine große Rolle. Wenn die Behandlung dieser Krankheiten  grundlegend an eine Ernährungstherapie gekoppelt wird, ist ein größtmöglicher Erfolg zu erwarten.

Ernährungsmedizin gehört zu der wissenschaftlich begründeten konservativen Medizin genau so wie zu der Komplementärmedizin als westliches Naturheilverfahren, welches seit der Antike praktiziert wird.

Leider wird im Medizinstudium und in der Facharztweiterbildung  Ernährungsmedizin nicht unterrichtet. Das Wissen ist bei vielen Ärzten deshalb entsprechend gering und wurde viel zu oft von Kultur, Medien und persönlichem Austauschen geprägt, anstatt evidenz- und wissenschaftlich-basiert zu sein.

Die Moderne Medizin ist gut in:

  1. Öffentliches Gesundheitswesen: (Abwasserbehandlung, Hygiene, Kontrollen von Nahrungsmittel)
  2. Immunisierung mit Impfungen gegen bestimmten Krankheiten
  3. Infektionsbekämpfung mit Antibiotika
  4. Notfälle aller Art, besonders Unfallbehandlungen

Aber was ist mit chronischen Erkrankungen?

Bei den chronischen nicht übertragbaren Krankheiten versagt die moderne Medizin leider oft.

Immerhin heißen diese Krankheiten chronisch, weil sie unheilbar sind.

Warum?

Das Problem ist ZU VIEL und nicht zu wenig, deshalb funktionieren Medikamente und Ernährungszusatzstoffe meistens nicht.

Hier springt die Ernährungsmedizin ein. Diese kümmert sich um die Ursache dieser Erkrankungen.

Jedoch erfordert eine Ernährungstherapie und Behandlung meistens eine LANGFRISTIGE ÄNDERUNG.

DAS IST SCHWER!

  1. Anders sein erfordert Aufwand (Zeit, Geld, Motivation)
  2. Disziplin und Beharrlichkeit
  3. Kulturelle und gesellschaftliche Normen brechen